Wird Bitcoin als Zahlungsmittel verwendet?
Bitcoin wird täglich von immer mehr Menschen als Zahlungsmittel genutzt. Es wird geschätzt, dass rund 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt - von Schwellenländern bis hin zu fortgeschrittenen Volkswirtschaften - irgendwann in ihrem Leben Bitcoin besessen haben.
Das erste Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannte, war El Salvador im Juni 2021.
Die Zentralafrikanische Republik war das zweite Land, das dies im Jahr 2022 tat. Auch in der Stadt Lugano in der Schweiz ist Bitcoin ein gesetzliches Zahlungsmittel und kann dort zur Bezahlung von öffentlichen Dienstleistungen und Konsumgütern verwendet werden.
Gegenwärtig gibt es immer noch Dutzende von Ländern, die die Verwendung von Bitcoin einschränken, indem sie Transaktionsbeschränkungen und hohe Steuern auf den digitalen Vermögenswert erheben. Der Grund dafür ist die wahrgenommene Bedrohung, die Bitcoin für die nationalen Währungssysteme darstellt, oder die illegalen Aktivitäten, mit denen er in Verbindung gebracht werden kann.
Eine Handvoll Länder, wie China, Ägypten und Bangladesch, haben die Verwendung von Bitcoin als Anlageinstrument zusätzlich zu seiner Verwendung als Zahlungsmittel gänzlich untersagt.
Muss ich meine Krypto-Bestände besteuern?
Wie bei fast allen anderen Dingen auch, müssen Sie möglicherweise Steuern auf Ihre Kryptobestände zahlen, je nachdem, wo Sie leben. Als Privatperson könnte dies Kapitalgewinne, Einkommen oder Mehrwertsteuer (MwSt.) auf Krypto-Investitionen und -Transaktionen umfassen.
Wenn Sie beispielsweise in Großbritannien leben, haben Sie einen Steuerfreibetrag von 12.300 Pfund auf alle Gewinne, die Sie aus Ihren Krypto-Investitionen erzielt haben. Wenn Ihre Gewinne diese Grenze überschreiten, müssen Sie Kapitalertragssteuer zahlen.
Eine Reihe von Ländern wie die USA, Kanada und Frankreich erheben ebenfalls Kapitalertragssteuern auf Kryptowährungen. Es ist wichtig, daran zu denken, dass Sie diese Steuer nur dann zahlen müssen, wenn Sie Ihre Kryptowährung gegen Fiat-Währung verkaufen, was ein steuerpflichtiges Ereignis darstellt.
Einige Länder rund um den Globus fungieren als Krypto-Steuerparadiese, um die besten Blockchain-Entwickler, Technologien und Investitionen anzuziehen. Sie müssen keine Kapitalertragssteuern auf Krypto zahlen, wenn Sie in der Schweiz, Singapur oder den Vereinigten Arabischen Emiraten wohnen.
Es lohnt sich immer, die Steuerpolitik des Landes zu prüfen, aus dem Sie stammen. In Deutschland zum Beispiel sind Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen steuerfrei , wenn der Vermögenswert länger als ein Jahr gehalten wurde.
Wie werden Kryptowährungen in Deutschland besteuert?
In Deutschland gilt der Besitz von Geld in anderen Währungen als "Privatvermögen" und nicht als Kapitalanlage.. Äuch Kryptowährungen werden dazugerechnet. Der Verkauf von Kryptowährungen wird daher als privates Veräußerungsgeschäft betrachtet und die Gewinne müssen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden.
In Deutschland werden Krypto-ETPs auch als Privatvermögen betrachtet. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die Basiswerte vollständig physisch hinterlegt sind und eine Auslieferoption besteht - so, wie bei den ETPs von ETC Group.. Deutsche Privatanleger müssen nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr keine Steuern auf Erträge aus Investitionen in die Krypto-ETPs zahlen. Dieser Vorteil auf der Ertragsseite bedeutet allerdings auch, dass keine Möglichkeit zur Verrechnung von Verlusten mit Erträgen aus Wertpapieren wie Aktien oder ETFs besteht.
Diese Regelung gilt auch für Kryptoassets, die über DeFi-Plattformen eingesetzt oder verliehen werden.
Werden Kryptoassets, die weniger als ein Jahr gehalten werden, verkauft, ist die Transaktion steuerfrei, wenn der erzielte Gewinn unter 600 Euro liegt (Freigrenze). Werden die 600 Euro überschritten, so sind alle Erträge zu versteuern.
Der Kauf von Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen, die länger als ein Jahr gehalten werden, ist für Privatpersonen in Deutschland von der EU-Mehrwertsteuer befreit.
Diese Regelung gilt nicht für Unternehmen in Deutschland, die mit Kryptoassets handeln. Sie sind verpflichtet, Kapitalertragssteuer - und andere Steuern - auf Kryptowährungen zu zahlen.
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Investitionen in Krypto-Assets und krypto-bezogene Finanzinstrumente sind mit erheblichen Risiken verbunden und unterliegen starken Kursschwankungen. Anleger können einen Teil oder ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.
Eine Anlageentscheidung sollte ausschließlich auf Grundlage des jeweils gültigen Basisprospekts, der Endgültigen Bedingungen sowie des Basisinformationsblatts (KID), insbesondere des Abschnitts „Risikofaktoren“, getroffen werden. Der Basisprospekt, die Endgültigen Bedingungen sowie weitere Risikohinweise sind abrufbar unter: www.bitwiseinvestments.eu/de
Anleger sollten prüfen, ob eine Investition unter Berücksichtigung ihrer individuellen Anlageziele, ihrer finanziellen Situation und ihrer Risikobereitschaft geeignet ist, und gegebenenfalls unabhängigen fachlichen Rat einholen.